Pädagogisches Konzept der integrativen Vorschulklasse
Die integrative Vorschulklasse mit dem Standort am BIG setzt sich aus hörbeeinträchtigten Kindern und normalhörenden Kinder der Volksschule Speisinger Straße zusammen. Es ist dies eine Regelklasse mit einem Zwei-PädagogInnen- System. Das bedeutet, dass alle Kinder ein Zeugnis der Regelvolksschule erhalten. Maximal 12 Kinder besuchen diese Klasse. Die Kinder mit einer Beeinträchtigung ihres Hörvermögens finden optimale, auf sie abgestimmte schulische Bedingungen vor.
Das Besondere der Integrationsklasse besteht darin, dass alle Kinder mit ihren unterschiedlichen Voraussetzungen gemeinsam unterrichtet werden. Im Vordergrund stehen dabei die individuellen Fähigkeiten, Bedürfnisse und Interessen der Kinder. Ihre Persönlichkeitsentwicklung wird durch eine Differenzierung der Lernangebote von einem angebahnt. Die gestellten Aufgaben und Anforderungen an das einzelne Kind werden dabei so vielseitig strukturiert, dass jedes Kind profitiert und eine Chance zur Reifung im kognitiven sowie sozialen Bereich erhält.
Die besondere didaktische Aufbereitung durch vermehrte optische Unterstützung, kürzere Sequenzen, Wiederholungen, sprachlichen Vereinfachungen etc. kommt natürlich nicht nur den hörbeeinträchtigten Kindern zugute, sondern vor allem auch jenen Kindern, die in ihrer Entwicklung etwas aufzuholen haben. Dabei steht das voneinander Lernen im Mittelpunkt.
Die Grenzen zwischen Kindern mit besonderen Bedürfnissen und Kindern, die diese nicht aufweisen, werden durch integrative Unterrichtsformen nicht wahrgenommen.
Die Kleingruppe innerhalb der Klasse, die besonderer Förderung bedarf, erhält die nötigen Angebote an Therapie und Einzelbetreuung und zwar in einem Rahmen, der dem Selbstwertgefühl des Kindes nicht schadet und der sozialen Integration nicht entgegenwirkt.
Die Schule schafft damit Bedingungen, in denen der einzelne Schüler seine grundsätzliche Lernfähigkeit verwirklichen kann.
Integrativer Unterricht bietet die Chance, dass Kinder, die das Miteinander verschiedenartiger Menschen in der Schule als selbstverständlich erlernen und erleben, auch im späteren Leben mit Verschiedenartigkeit besser umgehen können.
Ich bin davon überzeugt, dass ein Schulalltag, der die Diversität der Gesellschaft widerspiegelt und daher im sozialen Bereich auf Inklusivität achtet, eine wichtige und positive Erfahrung für jeden Einzelnen im Hinblick auf seinen schulischen und postschulischen Weg ist. |
Wer geht in die Übergangsstufe?
SchülerInnen, die Ihre Noten aus der 4. Klasse verbessern möchten.
SchülerInnen, die Lernrückstände in den Schularbeitsfächern ausgleichen möchten.
SchülerInnen, die auf die Anforderungen der AHS – Oberstufe umfassend vorbereitet werden möchten.
SchülerInnen, die durch Wiederholung und Vertiefung des Lernstoffes in den allgemein bildenden Gegenständen mehr Sicherheit für AHS – Oberstufe erwerben wollen. |